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Technologieportfolio

 

Photodynamische Therapiesysteme

Die photodynamische Therapie („PDT“) wird heutzutage eingesetzt, um mit Hilfe von Licht in Kombination mit einem Photosensibilisator und im Gewebe selbst vorhandenem Sauerstoff Gewebeveränderungen zu behandeln.

So können sowohl Tumore und aktinische Keratosen als auch andere Gefäßneubildungen wirksam bekämpft werden. Wissenschaftlich anerkannt ist ebenfalls, dass sich bestimmte Lichtspektren, wie bspw. blaues Licht auf das Wachstum von Bakterien hemmend auswirken kann. Dies macht man sich z.B. in der Akne-Therapie zu Nutze.


 

Lasertechnologie und IPL-Systeme

Der Laser ist in den letzten Jahren zu einem Standardinstrument in Arztpraxen geworden. Neben Anwendungen im HNO-Bereich und in der Augenheilkunde greifen aber auch Dermatologen auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Lasers zurück, da sich damit saubere Schnitte und Verödungen von unerwünschten Gefäßen am Besten durchführen lassen.

Eine ähnliche Funktion erfüllen die Blitzlampen, oder auch (IPL – „Intense Pulsed Light“) , welche vor allem Ihren Einzug in die moderne Kosmetik gehalten haben und vornehmlich der Epilation dienen. Im Unterschied zum Laser, der mit einer einzigen, festen Wellenlänge arbeitet, verwendet die IPL-Technologie das komplette Spektrum von Xenon-Licht, welches durch Filter für einzelne Anwendungen konfiguriert werden kann. Auch können mit IPL größere Flächen behandelt werden als mit einem Laser, der nur einzelne Punkte bestrahlt.


Fettreduktionssysteme auf Ultraschallbasis

Es gibt eine Reihe von Herstellern, die Ultraschall zum Abbau subkutanen Fettgewebes einsetzen. Es kommen dabei ganz unterschiedliche Frequenzen und Energien zum Einsatz. In Abhängigkeit von diesen Frequenzen und Energien wirken diese Geräte unterschiedlich auf das Fettgewebe.

Bei Geräten, die Ultraschall mittlerer Frequenz und Energie einsetzen, erfolgt eine Zerstörung der Fettzellen – und das zu 80–90 %. In diesen Zellen wird das Fett in Form von triglyceridreichen Lipidkügelchen freigesetzt. Wenn durch angepasste Ernährung die externe Fettzufuhr limitiert ist, werden die freigesetzten Triglyceride langsam absorbiert und in den Fettstoffwechsel wiedereingespeist. Die Zelltrümmer werden über das Lymphsystem abgebaut.

Bei noch höherfrequenten und energiereicheren Systemen entsteht ein sogenannter thermomechanischer Prozess: Durch die hohe Ultraschallenergie resultieren hohe (56° C) Hitze und starke Scherkräfte, die durch Koagulation zu einer Nekrose der Fettzellen und versorgender Blutkapillaren führt; zusätzlich verkürzen sich Kollagenfasern.

Bei energie- und frequenzärmeren Ultraschallapplikationen unterbleibt die Zerstörung der Fettzellen, d.h. es erfolgt nur eine Freisetzung der Triglyceride aus den intakt bleibenden Fettzellen, der zusätzliche lymphatische Weg unterbleibt.
Die bei diesen Geräten eingebrachten Ultraschallwellen stimulieren das Gewebe im Behandlungsbereich sowohl mechanisch als auch thermisch, was auch als thermo-mechanische Transduktion, TMT™ bezeichnet wird. Mit der Ultraschallstimulierung einher geht die Stimulierung ganzer biochemischer u.a. durch Hitzeschockproteine (HSPs) ausgelöster Signalkaskaden.


Innovative Tattoo – Entfernung

 

Das Entfernen von Tattoos hat sich mittlerweile zu einem ähnlich großen Markt wie das Stechen von selbigen entwickelt. Dabei stößt die klassische Lasertechnologie aufgrund der vorgegebenen Wellenlängen schnell an ihre Grenzen. Insbesondere vielfarbige Tattoos lassen sich nur sehr schwer beseitigen.

Die Anwendung der TEPR-Behandlungsmethode mit Kataderm® ist eine neue, sehr wirksame Möglichkeit, um Tattoos, Bio-Tätowierungen und Permanent Make-Up (nur an bestimmten Stellen) zu entfernen – und dies völlig unabhängig von den verwendeten Farben. Die Gefahr von Narbenbildungen durch das Verfahren ist bei Einhaltung der vorgeschriebenen Anwendung durch Ärzte und Befolgung der Pflegehinweise für den Patienten gering.